Workshops

Workshop Motion Capture

Verantwortliche / Dozenten: Dr. Falko Eckart (prophysics AG)

Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftler*innen

Max. Teilnehmerzahl: 20

Raum: Testraum 1 / SH2

Als offizieller Distributor von Vicon präsentieren wir in diesem Workshop professionelle Motion-Capture-Lösungen. Wir geben einen fundierten Einblick in markerbasierte und markerlose Motion-Capture-Systeme (Vicon & Theia) und zeigen bewährte Best-Practice-Workflows für Datenerfassung, Analyse und Modellierung.
Anhand konkreter Beispiele und Live-Setups stellen wir unterschiedliche Modelle und Einsatzszenarien vor. Der Workshop adressiert aktuelle Anforderungen der Sportinformatik und Sporttechnologie und richtet sich an Forschende und Praktiker:innen, die Motion Capture qualitätsgesichert und effizient einsetzen möchten.

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Workshop Inertialsensorik

Verantwortliche / Dozenten: Prof. Jörg Wagner / Dr. Marcus Schmidt / Thorben Menrad (M. Sc.) / Dr. Benedikt Fasel (Archinisis GmbH)

Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftler*innen

Max. Teilnehmerzahl: 30

Raum: G40B - 238

Die Anwendung von Inertialsensoren ist mittlerweile aus der sportwissenschaftlichen Forschung und der Sportpraxis nicht mehr wegzudenken. Oft werden dabei aber Fragen z. B. zur Validität der erhobenen Daten, der Transparenz über genutzte Auswerteverfahren oder über die technischen Voraussetzungen ignoriert oder nur wenig Beachtung geschenkt.

Der Workshop Inertialsensorik befasst sich mit dem Einsatz von Inertialsensoren bzw. Sensorsystemen in der sportwissenschaftlichen Forschung und in der Sportpraxis. In einem „Best Practice“ Beispiel (englischsprachig) demonstriert Dr. Benedikt Fasel den erfolgreichen Einsatz von Inertialsensoren und Globalen Navigationssatellitensystemen der Archinisis GmbH im Rudersport. Es wird aufgezeigt, wie Hochleistungsteams solche Sensorsysteme zur Messung der Bootsbewegung einsetzen, Ruderschläge detektiert, Durchschnittkurven gebildet und robuste Algorithmen zur zuverlässigen Erfassung von Bootsbewegungen entwickelt werden. Zudem werden effiziente Signalverarbeitung, Kriterien zur Auswahl geeigneter Sensoren und Systeme sowie die präzise Synchronisation verschiedener Messsysteme behandelt.

In einem zweiten Teil wird Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit gegeben, ihre Forschungsvorhaben kurz zu skizzieren und Fragen und Stolpersteine mit den verantwortlichen Dozenten und Teilnehmer*innen zu diskutieren.

Abschließend wird Raum für ein Diskussionsforum zum Austausch über weitere notwendige Schritte hin zur Standardisierung beim Einsatz von Sensorik im Sport geboten.

Wichtig für die Anmeldung der Teilnahme am Workshop:

Möchte der Teilnehmende sein Projekt mit Problemstellung (ca. 5 min) kurz vorstellen? Wenn ja, dann bitte bei der Anmeldung die Thematik angeben.

Neben der Präsentation des „Best Practice“ Beispiels soll es in diesem Workshop vor allem darum gehen, Nachwuchswissenschaftler*innen individuelles Feedback zu ihrem Forschungsvorhaben (z.B. Dissertationsprojekt) zu geben. Daher bitten wir explizit darum, vorab die Frage- und/oder Problemstellung des Projekts an die Organisatoren zu übermitteln. Für die Vorstellung des Projekts im Workshop sollten folgende Leitfragen herangezogen werden:

  1. Welche Forschungslücke versucht das Projekt zu schließen?
  2. Welche Sensorik/welches System wird eingesetzt (inkl. Spezifikationen wie Messfrequenz, Messbereich, etc.)?
  3. Gibt es schon erste Daten, wenn ja welche? Was funktioniert gut/schlecht? Was waren/sind die größten „Stolpersteine“/Hindernisse beim Erlernen/Anwenden des Umgangs mit Inertialsensorsystemen?
  4. Wo hätten Sie Bedarf für Feedback/Unterstützung von Kolleg*innen?

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Workshop Virtual Reality

 Verantwortliche / Dozenten: German Krämer (M. Sc.), Hannes Loerwald (M. Sc.), Sebastian Merker (M. Sc.), Dan Bürger (M. Sc.)

Zielgruppe: Nachwuchswissenschaftler*innen

Max. Teilnehmerzahl: 16

Raum: folgt

Virtual Reality eröffnet im Sport neue Möglichkeiten für Training, Analyse und Forschung. Gleichzeitig erfordert die Entwicklung funktionierender VR-Anwendungen ein Zusammenspiel unterschiedlicher Kompetenzen – von der Modellierung virtueller Umgebungen über die Programmierung interaktiver Inhalte bis hin zur technischen Umsetzung in Entwicklungsumgebungen wie Unity oder Unreal Engine. Gerade in interdisziplinären Teams stellt sich dabei häufig die Frage, wie Arbeitsprozesse sinnvoll strukturiert und effizient umgesetzt werden können.

Der Workshop „Virtual Reality im Sport“ vermittelt praxisnah, wie VR-Projekte im sportwissenschaftlichen Kontext kollaborativ entwickelt werden können. Anhand eines konkreten sportbezogenen Anwendungsbeispiels lernen die Teilnehmenden, typische Rollen im Entwicklungsprozess zu definieren und Aufgaben gezielt zu verteilen (z. B. 3D-Modellierung, C#-Programmierung, Szenen- und Systemkonfiguration in Unity). In Kleingruppen setzen die Teilnehmenden diese Inhalte direkt um und entwickeln gemeinsam eine einfache VR-Anwendung.
Ziel des Workshops ist es, grundlegende Workflows, Teamstrukturen und Best Practices für die gemeinsame Arbeit an VR-Projekten im Sport aufzuzeigen und den Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze zu fördern.

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Kurzworkshop Innovation im Sport: Wirkung, Methoden und ein Anwendungsbeispiel

Verantwortliche / Dozenten: Prof. Dr. Eckehard Fozzy Moritz, Director Innovationsmanufaktur

In diesem Kurzworkshop werden zentrale Paradigmen und Methodikbausteine für erfolgreiche Innovation im Sport kurz vorgestellt und gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern an einem von diesen definierten Beispielthema angewendet.

Der Kurzworkshop orientiert sich an den folgenden Kernpunkten erfolgreicher Innovation:

·       Die konsequente und durchgängige Wirkungsorientierung in einem Innovationsvorhaben

·       Die große Bedeutung früher Phasen und einer funktionierenden Innovations- und Kooperationskultur

·       Die gemeinsame Definition der wirkmächtigsten Lösungsansätze und der Zielvision in einem Innovationsfeld

·       Die Auflösung des Widerspruchs zwischen Prozessorientierung und kreativer Entfaltung

·       Das Verständnis von (neuen) Technologien als Werkzeuge und Inspirationen

Ziel des Kurzworkshops ist es, möglichst viele Aspekte erfolgreicher Innovationsarbeit erlebbar zu machen und Lust zu erzeugen auf neues Denken und Handeln.

Letzte Änderung: 02.03.2026 -
Ansprechpartner: Webmaster